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Die Verkehrswacht im Kreis Warendorf empfiehlt, mit den Erstklässlern den Schulweg bereits vor dem Schulstart zu üben. (Foto: LVW NRW)

Zum Schulbeginn mit den i-Dötzchen den Schulweg üben!

Am 10. August beginnt in Nordrhein-Westfalen das neue Schuljahr. Für rund 3.000 Erstklässler ist dies auch im Kreis Warendorf der Start in eine eigenständige Mobilität. Damit dieser möglichst sicher gelingt, rät die Verkehrswacht im Kreis Warendorf allen Erziehungsberechtigten, bereits vor dem Schulbeginn mit den angehenden i-Dötzen den Schulweg zu üben.

„Wer schon aus den Ferien zurück ist, sollte die Zeit bis zum Schulstart nutzen, um mit seinem Kind mehrmals den Weg zur künftigen Schule und zurück abzulaufen“, so Marcus Korte, Vorsitzender der Verkehrswacht. „Der sicherste Weg zur Schule muss übrigens nicht der kürzeste sein. Ein Umweg ist dann sinnvoll, wenn man damit eine Gefahrenstelle umgehen kann.“ Auf dem Weg sollte man mit dem Kind über das richtige Verhalten an unübersichtlichen oder eventuell gefährlichen Stellen sprechen.

Besonders sollten die Eltern darauf achten, dass die i-Dötze wissen, wie sie sicher eine Straße oder Kreuzung überqueren. Aber auch an Ein- und Ausfahrten muss das Kind besonders vorsichtig sein.

„Nachdem man den Schulweg mehrmals gemeinsam geübt hat, ist es Zeit für einen Rollentausch. Dann sollte sich Mama oder Papa vom Kind führen lassen. Dabei soll es dem Erwachsenen erklären, warum es sich wie verhält“, empfiehlt Werner Schweck, Geschäftsführer der Verkehrswacht.

Auch wenn das Kind bereits sicher unterwegs ist, sollte man es zu Schulbeginn noch weiter zur Schule begleiten. Erst wenn die Eltern ganz sicher sind, dass ihr Kind Absprachen befolgt und das Gelernte beherzigt, sollte es allein zur Schule gehen.

Das Kind mit dem Auto zur Schule zu fahren, ist aus Sicht von Werner Schweck keine gute Idee: „Wenn es nicht unbedingt nötig ist, sollte das Kind zu Fuß gehen. Nur im realen Verkehrsgeschehen und nicht auf dem Rücksitz eines Autos lernen die Erstklässler, wie sie sich sicher verhalten.“ Das Auto sollte nur zum Einsatz kommen, wenn die Schule zu weit entfernt ist und auch kein Schulbus genutzt werden kann.

Diejenigen Eltern, die ihr Kind mit dem Auto bringen müssen, sollten das Kind nicht direkt vor der Schule absetzen. Damit kein Gedränge entsteht, das wiederum andere Kinder gefährden könnte, sollten die Erziehungsberechtigten in einiger Entfernung zur Schule anhalten. „Dabei darf das Kind immer nur zur Bordsteinseite aussteigen“, unterstreicht Schweck. „Außerdem müssen Kinder, ganz gleich wie kurz die Strecke ist, immer korrekt gesichert werden.“

Die Verkehrswacht im Kreis Warendorf wünscht allen Erstklässlern und ihren Eltern schon jetzt einen sicheren und erfolgreichen Schulstart.

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