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Für den Licht-Test werben v.l. Polizeidirektorin Andrea Mersch-Schneider, Verkehrswacht-Geschäftsführer Werner Schweck, Ann-Kristin Erdmann (Bereichsleiterin Innungsservice Kreis Warendorf der Kreishandwerkerschaft) und Obermeister Christopher Zumbült (Kraftfahrzeug-Innung Warendorf).

Scheinwerfer sind eine Sache für Fachleute – Innungsbetriebe im Kfz-Handwerk bieten im Oktober einen kostenlosen Lichttest an

Die dunkle Jahreszeit rückt näher. Für Obermeister Christopher Zumbült bedeutet das: „Jetzt ist höchste Zeit, die Beleuchtungssysteme des Autos überprüfen zu lassen.“ Bei über 140 Mitgliedsbetrieben der Kraftfahrzeug-Innung ist das ab dem 1. Oktober wieder kostenlos möglich.

Die Lichttest-Aktion wird auch in diesem Jahr von der Kreispolizei Warendorf und der Verkehrswacht Warendorf unterstützt. „Der Lichttest ist ein wichtiger Baustein für mehr Sicherheit auf den Straßen bei uns im Kreis“, ist Verkehrswacht-Geschäftsführer Werner Schweck überzeugt. Das unterstreicht auch Polizeidirektorin Andrea Mersch-Schneider, denn die Sichtbarkeit bei eingeschaltetem Licht erhöht sich deutlich, auch tagsüber. Bei schlechten Sichtverhältnissen durch Nebel, starken Regen oder Schneefall ist es unabdingbar rechtzeitig das Abblendlicht einzuschalten. „Und das besser zu früh als zu spät“, wie die Polizeidirektorin betont. Sich dabei alleine auf die in vielen modernen Autos verbaute Lichtautomatik zu verlassen, die in der Dämmerung automatisch die Beleuchtung einschalte, reiche mitunter nicht aus: „Bei Nebel oder diffusem Licht reagieren die Sensoren häufig zu spät, oder es geht nur ein Teil der Beleuchtung an.“

Die Zeiten, in denen Autofahrer defekte Leuchten mit wenigen Handgriffen eigenständig reparieren konnten, seien vorbei, weiß Christopher Zumbült.  „Intelligente Scheinwerfer sind mit allen Finessen ausgestattet. Oft sind viele Arbeitsschritte nötig, um Leuchtmittel auszutauschen oder andere Störungen der Beleuchtung zu beseitigen.“ Zusammen mit seinen Innungs-Kollegen rät Christopher Zumbült so dringend von Eigenleistungen ab – auch weil der Gesetzgeber mit der HU-Scheinwerferrichtlinie die Vorgaben für Werkstätten zum Prüfen der Fahrzeugbeleuchtung verschärft hat. „Viele unserer Innungsbetriebe haben deshalb investiert und ihre Prüfplätze weiter optimiert“, sagt Zumbült.

Das ändert nichts daran, dass der Lichttest auch 2023 kostenlos bleibt. Vom 1. bis 31. Oktober überprüfen Meisterbetriebe der Kraftfahrzeug-Innung Warendorf im Zuge des „Licht-Tests 2023“ die Beleuchtungsanlage. Nach Terminvereinbarung werden neun Bestandteile der Fahrzeugbeleuchtung auf Funktion und richtige Einstellung geprüft. Häufig können Fehler schnell und kostenlos behoben werden. „Nur wenn Ersatzteile eingebaut werden oder umfangreiche Einstellarbeiten notwendig sind, fallen Kosten an“, erklärt Obermeister Christopher Zumbült. Mit der Licht-Test-Plakette wird die einwandfreie Funktion der Beleuchtung dokumentiert.

Die Mitgliedsunternehmen der Kraftfahrzeug-Innung Warendorf, in denen im Oktober der Lichttest angeboten wird, findet man unter www.kfzinnung-waf.de

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