Aktuelles

Nur ein Guckloch in der Windschutzscheibe reicht nicht. Wer nicht gründlich kratzt, riskiert ein Bußgeld.

Vereistes Auto – warum ein „Guckloch“ in der Windschutzscheibe nicht ausreicht

Schnee und die nächtliche Minustemperaturen stellen auch in diesem Winter viele Autofahrer vor die Frage: Was kann ich tun, um die Autoscheiben sichtfrei zu bekommen? Und reicht das berüchtigte „Guckloch“ in der Windschutzscheibe?

„Um das Auto im Winter in einen verkehrssicheren Zustand zu bringen, müssen alle Scheiben, die Beleuchtungseinrichtungen und die Seitenspiegel frei von Schnee und Eis sein“, macht Marcus Korte, Vorsitzender der Verkehrswacht im Kreis Warendorf deutlich.

„Wer nur das „Guckloch“ in der Windschutzscheibe“ freikratzt, begeht eine Ordnungswidrigkeit die, solange nichts passiert, mit einem Verwarnungsgeld geahndet werden kann“, erläutert Korte. „Fahrzeugführer sollten durch alle Scheiben freie Sicht haben; passiert ein Unfall, weil keine freie Sicht bestand, kann das ungeahnte Folgen für alle Beteiligten haben.“

Die Einschränkung des Sichtfeldes kann dazu führen, dass Gefahrensituationen deutlich später erkannt werden und sich dadurch die Reaktionszeit und der Anhalteweg um ein Vielfaches erhöht.

„Wer  keine Garage hat oder das Auto nicht unterstellen kann und deshalb die Scheiben vereist sind, muss wohl oder übel auf den altbewährten Eiskratzer zurückgreifen. Oder man schützt möglichst viele Scheiben bequem am Vorabend durch eine Abdeckung mit speziellen Thermomatten oder einer Pappe“, empfiehlt Marcus Korte.

Vom Enteisen mit heißem Wasser wird gewarnt. Die Scheiben könnten aufgrund der Kälte gleich wieder gefrieren und durch den Temperaturunterschied reißen. Nicht erlaubt ist, den Motor zum Abtauen der Scheiben laufen zu lassen.

WEITERE THEMEN

Fahrkompetenz von Senioren im Fokus der Mitgliederversammlung

Im Mittelpunkt der diesjährigen Mitgliederversammlung der Verkehrswacht im Kreis Warendorf stand ein Thema, das angesichts des demografischen Wandels zunehmend an Bedeutung gewinnt: die Fahrkompetenz älterer Verkehrsteilnehmer. Frank Vieten von der Fahrschule Fun Drive aus Hamm beleuchtete in seinem informativen Vortrag die Rolle von Seniorinnen und Senioren im Straßenverkehr. Dabei stellte […]

WEITER

Verkehrswacht empfiehlt freiwillige Rückmeldefahrten für Seniorinnen und Senioren

Mobil zu sein bedeutet Lebensqualität. Für viele Menschen ist das Auto dabei unverzichtbar. Eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr setzt jedoch neben Erfahrung auch gutes Sehen, Hören und ein schnelles Reaktionsvermögen voraus. Ältere Autofahrer sind in der Regel umsichtig und verantwortungsbewusst. Dennoch können mit zunehmendem Alter körperliche Fähigkeiten nachlassen. Da es […]

WEITER

Verkehrswacht stärkt Sichtbarkeit von Läuferinnen und Läufern

Mit Blick auf die dunkle Jahreszeit engagiert sich die Verkehrswacht im Kreis Warendorf erneut für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. In diesem Zusammenhang hat sie aktuell reflektierende Signalklettbänder an die Laufgruppe der WSU Warendorf übergeben. Die Materialien wurden der Verkehrswacht von der Landesverkehrswacht zur Verfügung gestellt. Ziel der Aktion ist es, […]

WEITER