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Frische Luft statt Elterntaxi

Banner mit der Aufschrift „Zu Fuß zur Schule – Frische Luft statt Elterntaxi“ oder „Ohne Auto zur Schule – Frische Luft statt Elterntaxi“ sind in diesen Tagen im Umfeld einiger Grundschulen aufgehängt. „Das ist ein Schritt, um die Anzahl der Autos vor den Schulen zu minimieren“, sagt Marcus Korte, Vorsitzender der Verkehrswacht.

Eltern, die ihre Kinder mit dem PKW zur Schule bringen, gefährden nicht nur jene Schüler, die zu Fuß unterwegs sind, sie tun damit auch ihren eigenen Kindern keinen Gefallen. „Jüngere Kinder lernen auf dem Schulweg, sich im Straßenverkehr zurecht zu finden. Die Bewegung vor Schulstart fördert zudem die  Konzentration“, sagt Werner Schweck, Geschäftsführer der Verkehrswacht.

Bereits in den Kindertagesstätten werde mit der Verkehrserziehung begonnen und die Vorschulkinder auf ihren Schulweg vorbereitet. „Wenn Eltern anfangs trotzdem noch unsicher sind, was sie ihrem Kind zutrauen dürfen, können sie das Kind zu Fuß begleiten und ihm Tipps für das richtige Verhalten geben“, so Schweck.

An Grundschulen wird inzwischen viel getan, damit die Kinder den Schulweg zu Fuß antreten. Teilweise wird in der Nähe der Grundschule eine gesonderte Bring- und Holstelle für die Eltern eingerichtet oder die Kinder werden mit Spielen und Punktesammeln zum Zufußgehen motiviert. „Wenn ein Kind seinen Eltern sagt, dass es zu Fuß gehen möchte bzw. auch an einer Elternhaltestelle herausgelassen werden möchte, dann wird oft der Wunsch des Kindes erfüllt“, weiß er.

Das bunte Banner soll dabei unterstützend wirken und Eltern wie Kinder ansprechen. Das Motto „Frische Luft statt Elterntaxi“ gelte natürlich nicht nur für Kinder im Grundschulalter, sondern auch für ältere Schüler. „Und für alle Wege, also auch die zu Freunden und zum Sport oder Musikunterricht“, führt Schweck aus. „Lasst Eure Kinder zu Fuß gehen oder, wenn der Weg länger ist, mit dem Rad oder dem Bus fahren“, appelliert er.

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